Wer schreibt hier?

Anja Stepic

Jahrgang 1966

verheiratet, zwei Söhne


Studium Kommunikations-Design
Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design

Weiterbildung Medienbetriebswirtin
Hamburger Akademie für Fernstudien
SmartLearn-Preis für Weiterbildung 2007

Studium Journalismus
Freie Journalistenschule Berlin


Seit 2007 Online-Redakteurin
Karl-Drais-Schule | Gemeinde Heddesheim

Seit 2009 "feste" freie Journalistin (aste)
Rhein-Neckar-Zeitung | Lokalredaktion Hirschberg

Seit 2014 Tutorin
Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD)
Lehrgänge "Online-Redakteur/in"
und "Bloggen - professionell gemacht"


Ein bisschen genauer?

Wie man in meinem Lebenslauf schon sieht - die Presse war erstmal gar nicht mein Plan. Nach dem Abitur wollte ich Erzieherin werden, weil ich Kinder einfach toll finde. Das wäre ich wahrscheinlich auch heute , wenn ich da nicht noch eine andere Idee gehabt hätte: irgendwas mit Werbung und Design.

Ich dachte, ich probiers halt mal und bewarb mich bei der Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design. Und die haben mich tatsächlich genommen! Also Planänderung - ein Designstudium ist es dann geworden. Leider habe ich so gegen Ende gemerkt, dass die Welt der Werbung für mich vielleicht doch nicht so das Richtige ist. Und so bin ich aus Verzweiflung dann doch erstmal da gelandet, wo ich nie hinwollte: in einem Büro.
Das war zwar nicht meine Welt, aber da habe ich zumindest das Arbeiten und meinen späteren Mann kennengelernt :-) Und diese Firma hatte einen Kooperationspartner, der noch keinen eigenen Internetauftritt hatte. Ja, sowas gabs damals tatsächlich noch! Da dachte ich, vielleicht ist mein Studium ja doch noch zu was nützlich und habe mich angeboten, das aufbauen. Und den Job auch bekommen!

So habe ich dann meine andere große Liebe kennengelernt: TYPO3. Und ein bis heute ungebrochenes totales Faible zum Basteln von Webseiten entwickelt. Das habe ich viele Jahre gemacht, bis dann die Kinder kamen. Da rückte mein ursprünglicher Berufswunsch wieder in den Fokus.

An der Grundschule in unserem Ort wurde eine Betreuerin gesucht und da bin ich in kleinem Rahmen auch heute noch. Dort habe ich mein Mega-Projekt, die Hirschberg-AG gestartet. Drei Jahre lang bin ich mit meinen Grundschul-Kids jede Woche durch den Ort gezogen, um bekannte Persönlichkeiten, Einrichtungen und Geschäfte kennenzulernen. Wir durften überall hinter die Kulissen schauen. Der ganze Ort hat mitgemacht, das war schon irre. Und wir wurden regelmäßig begleitet von den beiden hier ansässigen Tageszeitungen. Meine erste bewusste Berührung mit der Presse überhaupt.

Nach drei Jahren, die ich praktisch vor der Kamera verbracht habe, wurde ich gefragt, ob ich mir nicht vielleicht vorstellen könnte, selbst als freie Mitarbeiterin für die Rhein-Neckar-Zeitung zu arbeiten. Hui, ich? Für die Zeitung schreiben? Das war natürlich was, das wird einem nicht jeden Tag angeboten. Zumal ich gar kein Volontariat oder sonstwas in der Richtung gelernt hatte. Ich habe natürlich zugeschlagen und diese Arbeit hat mir sofort einen Riesenspaß gemacht. Also habe ich parallel "noch schnell" ein dreijähriges Journalismus-Studium nachgeholt.
Das ist jetzt auch schonwieder fast zehn Jahre her, aber bei der Zeitung habe ich dann tatsächlich meine "Berufung" gefunden. Und ich habe das Riesenglück, dass ich jetzt parallel alle drei meiner Leidenschaften verwirklichen kann: die Arbeit mit den Kids, das Schreiben für die Zeitung und die Bastelei an den Webseiten, die ich vor allem in mein Herzensprojekt, die Karl-Drais-Schule, stecke.
Obendrein bin ich inzwischen auch selbst Tutorin bei der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD), wo ich mit viel Spaß und Engagement meine tägliche Praxiserfahrung weitergeben darf.